GR Raml: ÖVP-Antrag zur Schülerfreifahrt ist Ablenkungsmanöver von eigenen Versäumnissen!

Dienstag, Juli 3, 2012 @ 10:07 PM
Raml

GR Raml: ÖVP-Antrag zur Schülerfreifahrt ist Ablenkungsmanöver von eigenen Versäumnissen!
Utl.: FPÖ fordert landesweite Lösung und gerechte Finanzierung

Als Ablenkungsmanöver erster Klasse bezeichnet FPÖ-Jugendsprecher GR Michael Raml die ÖVP-Forderung nach einer generellen Schülerfreifahrt auf Kosten der Linz Linien. „Vor über einem Jahr forderte der Gemeinderat einstimmig eine landesweite Lösung. Zuständig für die Finanzierung der Schülerfreifahrt in OÖ sind LH Pühringer als Finanzreferent und Familienminister Mitterlehner, beide ÖVP. Bis heute warten wir vergeblich auf Vorschläge, stattdessen sollen die Linzer für deren Versäumnisse aufkommen! Das kommt für uns Freiheitliche nicht in Frage!“ erklärt Raml.

Die von der ÖVP geforderte generelle Schülerfreifahrt würde laut Linz Linien pro Jahr mindestens 1,66 Millionen Euro kosten. Bereits jetzt weisen die städtischen Linien ein jährliches Defizit von rund 30 Millionen Euro auf. „Den Linzer Steuerzahlern ist eine derart hohe Belastung nicht zuzumuten. Die ÖVP versucht regelmäßig politisches Kleingeld aus dem bedenklichen Schuldenstand der Stadt Linz zu schlagen. Gleichzeitig stellt sie aber laufend teure Forderungen, ohne dabei realistische Finanzierungsmöglichkeiten oder Einsparungspotentiale aufzuzeigen!“ kritisiert Raml das Doppelspiel der Linzer Volkspartei.

Die FPÖ fordert eine landesweite Lösung und eine gerechte Finanzierung der Schülerfreifahrt. „Die ÖVP nennt immer wieder Wien als Vorbild, wo Schüler in den Ferien kostenlos mit den Öffis fahren dürfen. In Wien kommt aber auch das Land für die Finanzierung auf!“ informiert Raml. „Es ist absolut unverantwortlich, den kommenden Generationen gegenüber immer mehr Schulden anzuhäufen und alles im Gießkannenprinzip zu verschenken!“ fordert der FPÖ-Jugendsprecher ein baldiges Umdenken.

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