RFJ/FPÖ fordern Übernahme von städtischen Lehrlingen nach abgeschlossener Ausbildung!

Donnerstag, Juni 14, 2012 @ 02:06 PM
Raml

RFJ und FPÖ fordern Übernahme von städtischen Lehrlingen nach abgeschlossener Ausbildung!
Utl.: SPÖ und ÖVP lehnen Entwicklungsmöglichkeiten von engagierten Lehrlingen im städtischen Bereich ab

Die Stadt Linz ist mit derzeit über 300 Lehrstellen einer der größten Ausbildner in Linz, allein heuer werden wieder insgesamt 108 Lehrlinge aufgenommen. „In Zeiten steigender Jugendarbeitslosigkeit ist dies seitens unserer Stadt ein durchaus positives Angebot für arbeitssuchende Jugendliche. Beeinträchtigt wird dieser erfreuliche Ansatz jedoch durch das derzeit geltende Prinzip, in Magistrat und städtischen Unternehmen keine Lehrlinge nach ihrer Ausbildungszeit in ein reguläres Dienstverhältnis zu übernehmen“, erklärt der freiheitliche Jugendsprecher GR Michael Raml in der letzten Gemeinderatssitzung. Die FPÖ beantragte daher, dass künftig nach Möglichkeit rund ein Drittel der ausgeschriebenen Posten und Arbeitsplätze durch geeignete Lehrabsolventen besetzt werden sollen.

„SPÖ, ÖVP und Grüne wollten das derzeitige Konzept, keinen einzigen Lehrling zu übernehmen, beibehalten und enthielten sich der Stimme“, kritisiert Raml. „Derzeit wird allen Auszubildenden schon im Vorfeld die Chance genommen, sich durch engagierte Leistung für einen Verbleib in den städtischen Unternehmen und im Magistrat zu qualifizieren. Nach Ablauf der viermonatigen Behaltefrist laufen viele Ausgelernte so Gefahr, keine passende Anstellung zu finden und kehren unter Umständen wieder in die Jugendarbeitslosigkeit zurück!“

Die Befürchtung von Bürgermeister Franz Dobusch, dass Interventionen folgen und diejenigen enttäuscht wären, die nicht übernommen würden, ist für Raml kein Grund, alle abzulehnen. „Natürlich müssen die Einstellungen nach den geltenden Objektivitätsvorschriften erfolgen. Gerade für die Vorbildfunktion der ‚sozialen Musterstadt Linz‘ wäre es wichtig, wenn den Auszubildenden bei entsprechender Leistung auch Entwicklungsmöglichkeiten nach der Lehrzeit im städtischen Bereich angeboten werden“,  erhofft sich Raml doch noch ein Umdenken der anderen Fraktionen.

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