Hartl fordert: Erhalt des Jugendzentrums „RIFF“ durch Standortverlegung

Freitag, März 31, 2017 @ 08:03 AM
Raml

Unterschriftenaktion des RFJ-Linz soll falsche Entscheidung aufzeigen!

27. März 2017

„Das Jugendzentrum ‚RIFF‘ ist ein beliebter Treffpunkt der ortsansässigen Jugend, speziell für jene aus den Stadtteilen Bindermichl und Spallerhof. Ein reiches Angebot an sportlichen Aktivitäten, wie Tischfußball und Billard, stehen den Jugendlichen zur Verfügung. Vor allem der gemütliche Garten erfreut sich großer Beliebtheit und wird gerne als Treffpunkt genutzt. Zudem werden Workshops, Projekte und Ausflüge angeboten. Diese geben den Jugendlichen ein zusätzliches Rüstzeug für die Zukunft mit auf den Weg und fördern die soziale Entwicklung. Im Jugendzentrum ‚Riff‘ wird den jungen Menschen all das geboten, um der Langeweile keine Chance zu geben und die Freizeit sinnvoll mit Gleichaltrigen gestalten zu können“, so der Obmann der freiheitlichen Jugend in Linz Daniel Hartl. Geht es aber nach der zuständigen Stadträtin Karin Hörzing, wird dem bald ein Ende bereitet. Denn aufgrund des Sparpaketes, welches auch den Trägerverein der Linzer Jugendzentren (VJF) betrifft, wird es notwendig ein Jugendzentrum zu schließen. Die zu schließende Einrichtung soll das „RIFF“ sein.

„Das Sparen bei der Jugend ist für mich generell keine kluge Entscheidung“, so Hartl. Da sich daran aber nichts mehr ändern lässt und das Sparpaket beschlossen ist, kann man den Sparstift trotzdem mit Maß und Ziel ansetzen. „Eine Schließung des ‚RIFF‘ halte ich aufgrund der großen Beliebtheit bei der ortsansässigen Jugend und dem ausgezeichneten Angebot für ein falsches Signal. Mir ist bewusst, dass es sich bei diesem Jugendzentrum um die einzige vom VJF betriebene Einrichtung handelt, die sich in einem Privatgebäude befindet. Aus diesem Grund fiel wahrscheinlich die Entscheidung dieses Zentrum zu schließen, um unter anderem Mietkosten zu sparen“, führt Hartl.

Hartl kritisiert die Alternativlosigkeit und Bequemlichkeit, mit der das Thema angegangen wurde: „Hätte man sich mit dem Thema ausreichend beschäftigt, würde man über einen alternativen Standort nachdenken, denn eine Standortverlegung in ein städtisches Gebäude, wie zum Beispiel in die Lißfeld Sporthalle, würde die Mietkosten auf ein Minimum reduzieren. Laut meinen Informationen gibt es auch keine Probleme mit den Anrainern, was im Gegensatz zu anderen Jugendzentren nicht der Fall ist. Jenes in der solarCity ist beispielsweise für große Probleme bekannt, massive Beschwerden von Anrainern stehen an der Tagesordnung. Außerdem wird diese Einrichtung kaum von ortsansässigen Jugendlichen besucht,“ so wäre dies aus Sicht von Hartl vielleicht die bessere Wahl für eine Schließung.

„Die Beliebtheit des RIFF`s zeigt auch die Unterschriftenaktion der freiheitlichen Jugend. Mit dieser Aktion fordern wir die zuständige Stadträtin Karin Hörzing auf, die Schließung des ‚Riff‘ nochmals zu überdenken und sich auf eine Standortverlegung einzulassen“, gibt sich Hartl kämpferisch und verweist auf die rund 800 Unterschriften, die heute im Zuge des Sozialausschusses an die zuständige Stadträtin übergeben werden. Weiter stellt er auch klar, dass sich die freiheitliche Jugend weiter für die Interessen der Linzer Jugendlichen einsetzen wird.

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