Stadtrat Wimmer: Mit kindergerechtem Schulwegplan Sicherheit erhöhen

Sonntag, September 8, 2013 @ 09:09 PM
Raml
Wimmer: Mit kindergerechtem Schulwegplan Sicherheit erhöhen
Eltern und Kinder sollen über Risiken am Schulweg bescheid wissen
„Morgen beginnt für fast 14.000 oberösterreichische Taferlklassler mit dem ersten Schultag der Ernst des Lebens. Unsere Jüngsten müssen sich dabei auf viele neue Einflüsse einstellen. Die neue Umgebung ist meist fremd, in der Schule ist aufmerksam den Ausführungen der Lehrer zu folgen und am Schulweg lauern an vielen Stellen Gefahren, die wir Erwachsene oft nicht wahrnehmen“, erklärt Sicherheitsstadtrat Detlef Wimmer. „Unübersichtliche Straßenübergänge, die zum Beispiel von abgestellten Fahrzeugen zusätzlich verschärft werden, stellen ein besonderes Risiko für die kleinen Fußgänger dar.“
„Auch das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) weist regelmäßig darauf hin, dass sich Kinder im Straßenverkehr anders bewegen und das Geschehen anders wahrnehmen als Erwachsene“,  unterstreicht Wimmer, der auch stv. Landesobmann des Freiheitlichen Familienverbandes ist. „Neben den Eltern können auch die Schulen einen Beitrag für die Sicherheit der Schüler in ihrem Umfeld leisten. Die Verantwortlichen kennen die Umgebung und mögliche Gefahrenpunkte in der Nähe ihrer Schule am besten. Ein individuell angepasster und kindergerechter ’Schulwegplan’ mit allen wesentlichen Risiko- und Gefahrenstellen rund um die Schule, der den Eltern und Kindern zur Verfügung gestellt wird, kann zur Steigerung des Sicherheitsbewusstseins beitragen.
„Jedes Jahr werden viel zu viele Schüler in Unfälle am Schulweg verwickelt – 2011 laut KfV österreichweit 397 Schüler im Alter zwischen 6 und 15 Jahren. Deshalb müssen wir alles Mögliche unternehmen, um die Sicherheit unserer Kinder zu erhöhen. Der ’Schulwegplan’, wie er beispielsweise im steirischen Fohnleiten vom KfV gemeinsam mit der Gemeinde eingeführt wurde, soll auch in den Linzer Schulen verfügbar gemacht werden“, fordert Wimmer. „Gerade zu Schulbeginn, muss das Thema Sicherheit in den Schulen aber auch zu Hause in der Familie thematisiert werden, um die Zahl der Unfälle generell zu senken.“

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