Sicherheit in Öffis geht vor – Videoüberwachung jetzt!

Donnerstag, April 24, 2014 @ 09:04 PM
Raml

GR Raml: Sicherheit in Öffis geht vor – Videoüberwachung jetzt!
FPÖ fordert uneingeschränkten Schutz von Fahrgästen und Mitarbeitern

Laut aktuellen Medienberichten steigt die Gewalt in Öffentlichen Verkehrsmitteln österreichweit rasant an. Nicht nur häufiger, sondern immer brutaler werden Fahrgäste und vor allem auch Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen angegriffen. In Wien protestierten gestern daher sogar die Busfahrer. FPÖ-Gemeinderat Michael Raml fordert angesichts dieser Tatsachen: “Nutzen wir doch endlich alle zur Verfügung stehenden Mittel, um unsere Fahrgäste und Mitarbeiter zu schützen! Unsere Straßenbahnen sind teilweise sogar schon mit Videokameras ausgestattet, aber groteskerweise wollen SPÖ und Grüne diese nicht nutzen.“

Linz Linien Vorstand Erich Haider erklärte gestern via Medien, dass Linz (noch) nicht mit Wien zu vergleichen wäre. „Wir hingegen sind der Meinung: In Linz darf es erst gar nicht zu Wiener Verhältnissen kommen“, erklärt Raml, freiheitlicher Aufsichtsrat in der Linz Linien GmbH. „Auch in Linz sind tätliche Übergriffe und Eigentumsdelikte keine Ausnahme. Anstatt immer im Nachhinein zu besänftigen und Krokodilstränen zu weinen müssen wir rechtzeitig alles tun, damit es erst gar nicht zu Straftaten in Öffis kommt!“ Raml erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass die Linzer Grünen bereits eine Körperverletzung eines Jugendlichen als „normale Rauferei“ bezeichnet haben.

Auch die von den Linz Linien angekündigte freiwillige Maßnahme, Busfahrer in neuen Garnituren hinter Sicherheitsglas zu sitzen, zeigt, dass objektiv Handlungsbedarf besteht. „Wie lange wollen SPÖ und Grüne die Augen vor der Realität noch verschließen? Nehmen wir den berechtigten Aufschrei aus Wien doch als Anlass, auch in Linz geeignete Maßnahmen zu treffen, bevor noch mehr Straftaten (ungesehen) passieren! Videoüberwachung bewährt sich in mehrerlei Hinsicht: Es schreckt potentielle Täter ab und hilft im Bedarfsfall bei der Aufklärung von Straftaten“, so Raml abschließend.

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