GR Raml fordert personelle und inhaltliche Aufwertung des Jugendbeirates

Montag, Oktober 7, 2013 @ 01:10 PM
Raml

GR Raml fordert personelle und inhaltliche Aufwertung des Jugendbeirates
Linzer Sozialausschuss berät heute über Neuausrichtung

In der heutigen (7.10.2013) Sitzung des Linzer Sozial- und Jugendausschusses wird als einziger Tagesordnungspunkt der freiheitliche Antrag bezüglich Neukonzeptionierung des städtischen Jugendbeirates beraten. FPÖ-Jugendsprecher Michael Raml schildert die Kritikpunkte: „Der Jugendbeirat in seiner derzeitigen Form weist augenscheinlich mehrere Mängel auf. Zum einen ist er personell zu wenig breit aufgestellt, da nur politische Vorfeldorganisationen vertreten sind. Zum anderen hat er inhaltlich keine Kompetenzen bzw. sind die Aufgaben unklar.“

Als mögliches Vorbild könnte  – zumindest in personeller Hinsicht – beispielsweise der Jugendbeirat des Landes OÖ dienen. „Künftig sollen nicht nur die politischen Parteien, sondern möglichst alle Organisationen vertreten sein, die in unserer Stadt Jugendarbeit leisten. Inhaltlich erwarten wir uns, dass vom Jugendbeirat selbst mehr Initiative ausgeht. So sollten zum Beispiel eigene Veranstaltungen, wie Diskussionsrunden zu jugendrelevanten Themen, organisiert werden. Kurzum: Die Stadtpolitik- und verwaltung soll wieder näher an die Jugend heranrücken und damit ihre Anliegen, Ideen und Meinung erfahren. Junge Linzerinnen und Linzer sollen mehr Möglichkeiten haben, sich an der Zukunftsgestaltung ihrer Heimatstadt zu beteiligen“, fasst Raml die freiheitliche Forderung zusammen.

Wichtig erscheint Raml in diesem Zusammenhang auch die Bewerbung des Gremiums und seiner Aktivitäten. „Jugendliche müssen dort informiert werden, wo sie sich auch aufhalten. In sozialen Medien, aber auch in Schulen und Berufsschulen könnte man große Gruppen besser ansprechen. Der Jugendbeirat kann nur funktionieren, wenn der Informationsfluss zwischen Stadt und Jugendlichen stimmt!“

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